Karriere planen nach Berufsausbildung

Informationsveranstaltung der Frankfurt School of Finance & Management an der Friedrich-List-Schule (25.09.2017)

Silke Heinz von der Frankfurt School of Finance & Management („Bankakademie“) informierte vier Abschlussklassen des Ausbildungsberufs Bankkaufmann/-kauffrau über Karrierechancen nach der abgeschlossenen Berufsausbildung.

„Was macht mich glücklich?“ Im Zusammenhang mit der betrieblichen Tätigkeit erörterte Frau Heinz mit den Absolventen zunächst wichtige Kriterien für ein erfülltes Berufsleben. Gute Bezahlung ist nicht alles, ebenso wichtig hingegen auch ein positives Betriebsklima in Kombination mit persönlicher beruflicher Erfüllung. Um dies zu erreichen, sollte jeder einen Plan für eine erfolgreiche Karriere nach der Ausbildung entwickeln, so Frau Heinz. Dabei sind persönliche Leistungsbereitschaft („Wollen“), Flexibilität, Offenheit und „Können“ in Theorie und Praxis ebenso wichtig wie die Möglichkeit von Seiten der Betriebe, diese auch einbringen zu dürfen. Frau Heinz empfahl dabei auch eindringlich, von der Möglichkeit eines Auslandsaufenthalts als prägendes Erlebnis Gebrauch zu machen.

Frau Heinz wies daraufhin, dass 38 % der Tätigkeiten eines Bankkaufmanns bereits von Maschinen übernommen werden können. Die zunehmende Digitalisierung und damit einhergehende Rationalisierung auch im Bankgewerbe macht es insofern notwendig, dass sich Bankkaufleute den technischen Veränderungen stellen und neben digitaler Affinität Schlüsselqualifikationen wie komplexe Problemlösungsfähigkeit, verbunden mit Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit erwerben, die von Computern gerade nicht geleistet werden können.

Frau Heinz zeigte dazu ein breites Spektrum an akademischen und nicht-akademischen Wegen der verschiedenen Kreditinstitutsgruppen für junge Bankkaufleute nach der bestandenen IHK-Prüfung auf.

Über die Frankfurt School of Finance & Management („Bankakademie“) bestehen Fortbildungsmöglichkeiten zum einen über berufsbegleitende Studiengänge als Vollzeitmitarbeiter und Teilzeitstudent. Andererseits gibt es die Alternative in Vollzeitform, d.h. durch Weiterbildung als Vollzeitstudent und gegebenenfalls als Teilzeitmitarbeiter. Auf das Bankfachwirtstudium baut das Bankbetriebswirt-Studium auf, das zur Übernahme von verantwortungsvollen Fach- und Führungsaufgaben in Banken vorbereiten soll. Daran angeschlossen werden kann noch ein Management-Studium, bei dem Konzepte und Techniken modernen Bankmanagements vermittelt werden sollen.

In der von Frau Heinz interaktiv geführten Informationsveranstaltung bestand von Seiten der Teilnehmer/innen die jederzeitige Möglichkeit, vertiefende Fragen zur Thematik zu stellen.

Alexander Bär

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